Klimalabor Oberfranken startet an der Universität Bayreuth: Wissenstransfer während der RegioCOP

Mit dem Projekt „Klimalabor Oberfranken“ startete die Universität Bayreuth zum 1. September 2026 ein neues Forschungsvorhaben zur Entwicklung klimaneutraler Energiekonzepte für öffentliche Gebäude. Die Regionale Klimakonferenz ist durch die Professur für Stadt- und Regionalentwicklung an dem Projekt beteiligt.

Gemeinsam mit den Kommunen Bayreuth und Eggolsheim entwickelt und untersucht die Universität Bayreuth innovative Lösungen für die Energieversorgung öffentlicher Nichtwohngebäude, beispielsweise von Schulen, Verwaltungsgebäuden oder Mehrzweckhallen. Ziel ist es, praxistaugliche und auf andere Kommunen übertragbare Konzepte für eine klimafreundlcihe Energieversorgung zu erarbeiten.

Die wissenschaftliche Arbeit übernimmt das Zentrum für Ernegietechnikt (ZET) der Universität Bayreuth. Im Mittelpunkt stehen die Simulation und das Betriebsmonitoring moderner Energiesysteme. Mithilfe innovativer Optimierungsverfahren lassen sich unterschiedliche technische Verfahren und Betriebsstrategien schnell vergleichen und bewerten. Dadurch können die jeweils effizientesten Lösungen identifiziert und Unsicherheiten bereits in der Planungsphase reduziert werden.

Ein zentraler Bestandteil des Klimalabors ist der Wissenstransfer in die Region. Die Projektergebnisse werden über die Regionale Klimakonferenz in den Austausch zwischen Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft udn weiteren Akteuren eingebracht. Die Konferenz unterstützt die Vernetzung regionaler Akteure in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energieversorgung. Bereits in der kommenden Regionalen Klimakonferenz im November 2026 werden erste Einblicke in die Aktivitäten des Klimalabors gegeben. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.