Teilkonferenz Kommunale Kooperationen: Kreislaufwirtschaft

17. November, Gästehaus der Universität Bayreuth

14:00 – 17:00 Uhr

Anmeldung

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Sicherheit durch Wandel – das Motto der RegioCOP2026 setzen wir auch im kommunalen Klimaschutz an und arbeiten aktiv an umsetzbaren Ideen. Wer Klima- und Ressourcenkrisen begegnen will, muss gesellschaftliche Strukturen resilienter machen. Dazu will die Teilkonferenz „Kommunale Kooperationen“ beitragen – mit dem Themenfokus Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, gemeinschaftlich angegangen in neuen Partnerschaften unter dem Leitgedanken „Leihen, Reparieren, Weitergeben“.

Ressourcenschonende Kreisläufe – lokal organisiert und von vielen Schultern getragen – sind ein handfester Baustein der Resilienz: Sie machen uns unabhängiger von globalen Lieferketten, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort und schaffen Handlungsfähigkeit auch in Krisenzeiten. „Civic-Public-Partnerships“ bieten dafür einen vielversprechenden Rahmen: Kommunen, Zivilgesellschaft und Unternehmen arbeiten auf Augenhöhe zusammen, damit Ressourcen länger im Umlauf bleiben, Wissen geteilt und Infrastruktur gemeinsam genutzt wird.

Die Teilkonferenz kombiniert fachliche Impulse mit der Diskussion praxisorientierter Umsetzungsschritte im Themenfeld Kreislaufwirtschaft. Wir freuen uns auf Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine, Unternehmen und alle, die Lust haben, Ressourcenschonung als gemeinsamen Beitrag zu mehr Sicherheit und Wandlungsfähigkeit unserer Region zu denken.

Programm

14:00 Uhr: Fachliche Impulse: Kooperationsformen in der Kreislaufwirtschaft

Die Fachimpulse werden nach Möglichkeit hybrid angeboten und behandeln folgende Fragen:

  • Welche Möglichkeiten haben Kommunen, mit Zivilgesellschaft und Unternehmen im Rahmen von Civic-Public-Partnerships zu kooperieren?
  • Welche Beratungs- und Fördermöglichkeiten stehen dafür zur Verfügung?
  • Welche gute Beispiele im Bereich kommunalen Handelns in der Kreislaufwirtschaft und Kooperationsformen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren existieren bereits?

Im Anschluss an die Impulse arbeiten wir gemeinsam an konkreten Projektideen für die Region. Einige Fragen stehen in der Region Bayreuth schon länger in Raum: Wie lässt sich Sperrgut in Ersatz zum etablierten Kaufhaus Regenbogen weiternutzen? Könnte die Stadtbibliothek weitere Dinge verleihen („Leihla goes RW21“)?

Weitere Fragen und Ideen sind ausdrücklich willkommen! Akteure können diese mit dem Orgateam absprechen und potentielle Kooperationspartner mit einladen.

Die Teilkonferenz versteht sich bewusst auch als Inkubator für Projektideen: Ziel ist nicht die fertige Lösung, sondern der Anstoß zum Weiterwirken –  Ideen, die in Oberfranken weitergedacht, weiterentwickeln und in resiliente Strukturen vor Ort überführt werden können.

Impulse aus der Praxis:

  • Rita Hagen, Leiterin Kaufhaus Regenbogen
  • Bernd Sellheim, Leiter des Stadtbauhofs
  • Volker Sommerfeldt, Stadtmission Bayreuth (angefragt)
  • Jörg Weinreich, Leiter der Stadtbibliothek (angefragt)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: